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Die Aufnahmen zu Hard on Yourself Kid sind in vollem Gange, Hannes und Eric haben Kontrabass und Banjo beigesteuert, ich habe alle Gitarrenspuren aufgenommen und auch schon einige kleine „Making Of Videos“ vorbereitet die ich nach und nach veröffentlichen werde – vorraussichtlich auf Instagram (wobei ich das eigentlich doof finde und das eventuell doch auch auf meiner Website mache insofern ich technische Lösungen auftreiben kann die nicht mehr Zeit als eine EP- Produktion in Anspruch nehmen).
Für mich ist aber neben der Musik das Artwork eigentlich immer der spannendste Teil des Prozesses. Mit Ausnahme von „Simple“ (das der fantastische Chris Killerartworx gemacht hat) habe ich jedes meiner CD und Digitalreleases selbst gestaltet. Meistens mithilfe eines iPad Pro (das ich mir gekauft habe während ich – nach einer Fahrrad/Auto Kollission mit einem Opel Corsa – aufgrund gebrochener Knochen nicht Gitarre spielen konnte und mich mal mit digitalem Gekritzel beschäftigen wollte. Und genau das habe ich gemacht, die letzten Jahre immer wieder, für mich selbst, für andere, zum Spaß, aus Frust – jetzt aber hatte ich das omnipräsente Gefühl viel zu viel in Bildschirme zu glotzen und doch lieber zu Stift und Papier zu greifen.
Was dabei entstanden ist sind folgende Skizzen und die finale Fassung eines Huttragenden Menschen der offensichtlich „hart zu sich selbst“ ist.
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Irgendwie habe ich keine Ideen mehr gehabt woran es fehlt oder was ich verändern sollte, die Zeichnung war also fertig. Auch klar war aber, dass ich damit als Artwork nicht zufrieden bin.
Nachdem sowohl mein Tätowierer als auch Joe Stahl (der das über all die Jahre und dementsprechend nachhaltig geniale Logo für Folk's Worst Nightmare designed hat) Linolschnitte machen und drucken, wollte ich das unbedingt ausprobieren. Das Resultat und damit einen entscheidenden Teil des finalen Artworks seht ihr in zwei Stadien hier:
Der erste "Druckversuch", freihandabgezeichnet von der oberen Skizze:

Dann also doch nochmal Youtube Tutorials geschaut und die Skizze (spiegelverkehrt - weil Druck) mit Durschreibepapier auf das Linol übertragen und losgeschnitten Meditativ war das:


